wiedersehen mit einem alten bekannten

chapter 1

M�de und abgek�mpft aber gl�cklich wickelte Jennifer sich in ihren Bademantel ein und ging nach dem Training in die Dusche und danach in die gemischte Sauna des Fitnessclubs.

Inzwischen hatte sie keine Probleme mehr damit, sich hier zu entspannen, auch wenn sie immer noch die Dickste war.

Doch seit sie im Oktober 2016 angefangen hatte zu trainieren, waren etwas mehr als 10 kg runter und das gab ihr neues Selbstvertrauen. Neue Klamotten und ein neuer Badeanzug bewiesen, dass die Speckpolster geschmolzen waren und nicht allein nur die Zahl auf der Waage. Morgen w�rde sie wieder drauf steigen und freute sich jetzt schon drauf, denn es d�rfte endlich unter 120 kg anzeigen.

Als sie nach Hause ging, kam sie an einem Schaufenster vorbei und konnte nicht anders, als die schicke Jeans zu bewundern, die mit ihrer Nahtf�hrung den Hintern der Puppe deutlich betonte. Im Geiste sah sie sich schon mit dieser Jeans, wenn sie weitere 20 kg abgespeckt hatte und endlich wieder unter 100 war. Ob sie sich die Jeans schon holen sollte?

Unbeteiligt, als wenn sie gar nicht an der Jeans interessiert w�re, sondern an den anderen XXL-Sachen ging sie in den Laden und schaute sich um. Da war der St�nder mit den Jeans. Ein schneller Blick und sie konnte sehen, dass es sie bis Gr��e 48 gab. Hm, jetzt trug sie noch eine 52-54, da sollte 48 passen mit rd. 100 kg. Sie schnappte sich die Jeans und noch ein Shirt in XXL und ging zur Kasse.

Die Kassierin schaute sie komisch an und sofort hatte Jen eine Ausrede parat. "Das Shirt ist f�r mich, die Jeans f�r meine Schwester." Mitleidig l�chelte die schlanke Frau, machte einen wissenden Blick in Richtung der Sporttasche und Jen konnte die Gedanken fast h�ren. "Du wirst es nie schaffen, in diese Jeans zu passen, nicht mit DEM dicken Hintern". Mit hochrotem Kopf zahlte sie und verschwand umgehend, nicht ohne ihr Shirt noch weiter �ber ihren ausladenden Po zu ziehen.

Am n�chsten Tag kam die gro�e Stunde, ihr Gang auf die Waage. Und tats�chlich, 119,8 Kg. Endlich! Endlich waren die S�nden des letzten Winters wieder abtrainiert, welche da nicht ganz unabsichtlich auf ihren H�ften gelandet waren. Bei dem Gedanken wurde sie etwas rot, wischte ihn aber umgehend beiseite.

Jen war �bergl�cklich und ging beschwingt ins B�ro. Dort hatten heute zwei Kolleginnen Geburtstag und hatten einen gro�en Brunch mit etlichen Leckereien und Kuchen vorbereitet, an dem alle teilnehmen sollten. Jen setzte sich nat�rlich auch dazu und a� ebenfalls etwas, wenn auch nicht so viel wie sie fr�her vermutlich getan h�tte.

Dabei plauderte sie munter mit den Kollegen, gar nicht merkend, dass ab und an doch wieder etwas von den keinen S��igkeiten in den Mund wanderte...alte Gewohnheiten waren schwer abzulegen.

Auch ein neuer Kollege war anwesend, etwas �lter als sie, leicht graue Schl�fen, durchaus attraktiv mit tiefer angenehmer Stimme. Sein Blick wanderte immer wieder zu der drallen rothaarigen Kollegin, doch zu einem Gespr�ch reichte es dieses Mal nicht. Aber er war sich sicher, dass es noch Gelegenheiten geben w�rde, diese durchaus attraktive Frau kennenzulernen. Zun�chst w�rde er sich mal bei den anderen Kollegen �ber sie erkundigen.

Also sucht er sp�ter Tim auf, der in der gleichen Abteilung wie Jen arbeitete und mit den anderen Tennis spielte. "Sag mal Tim, Du hast doch mit der rothaarigen zusammengearbeitet, die heute zwischenzeitlich so laut gelacht hat. Wie ist sie denn so?" Tim schaute zu Marco r�ber. "Du meinst die dicke Jenny?" "Hm ja, etwas runder ist sie." "Die ist eigentlich ganz nett, unterhaltsam, aber f�r meinen Geschmack zu viel auf den H�ften, auch wenn sie in den letzten Monaten einiges abgespeckt hat. Ein Kollege hat sie im Fitnessstudio trainieren sehen. War wohl ein interessanter Anblick mit dem dicken Hintern auf dem kleinen Sessel vom Ruderger�t".
Marco schluckte einen Kommentar hinunter und schaute schnell in die andere Richtung, um ein kleines L�cheln bei dem beschriebenen Bild zu verdecken. "Wieso fragst Du?" "Ich finde sie sympathisch, hatte aber heute keine Gelegenheit, mit ihr zu sprechen". Tim grinste wieder anz�glich. "Keine Sorge, Du kannst sie �fter in der K�che antreffen oder in der Cafeteria". Marco nickte unbestimmt und widmete sich wieder dem Spiel, auch wenn er in Gedanken bei einem ganz anderen Spiel war, was er beginnen wollte.
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Jaaa das war nicht die beste Namenswahl. :-) ich werde ihn nochmal ändern, wenn ich zum Schreiben komme. :-)
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SammyKo 5 days
Bin sehr gespannt, wie die Geschichte von Jen und Jens weitergehen wird...
Ich denke und hoffe in zunehmendem Maß: Jen - Jens - Jenser - am Jensesten :-)